Vakuum feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb des 21st Tallinn Black Night Festival, A-Festival Estland und gewann den Best Actress Award für Barbara Auer

 

2017 / DCP / 85min / Schweiz / Deutschland

Dschoint Ventschr Filmproduktion

 

Ab 14. März im Kino

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INHALT

 

Inmitten der Vorbereitungen für ihren 35. Hochzeitstag erfährt Meredith überraschend, dass sie HIV-positiv ist. Als Überträger kommt nur ihr Mann André in Frage. Erschüttert findet sie heraus, dass er sie mit Prostituierten hintergeht. Sie konfrontiert André mit der Diagnose und wirft ihn aus dem Haus. Doch Meredith, die ihr Leben gänzlich an der Fürsorge ihrer Familie orientierte, erträgt das Alleinsein kaum. Nach heftigem Streit lässt sie schließlich Andrés Rückkehr zu. Dieser weiß mittlerweile, dass auch er HIV-positiv ist. Sie beschließen, die Verwerfungen und die Krankheit gemeinsam zu bewältigen. Je näher die Hochzeitsfeier rückt, desto brüchiger scheint jene Ehe, die da gefeiert werden soll. Nur noch in seltenen Momenten blitzt ihre tiefe Verbindung, die sie zueinander hatten, auf. Meredith spürt, eine gemeinsame Zukunft kann es nur geben, wenn sie André restlos verzeiht. Doch wie viel Verletzung hält Liebe aus?

 

 

CAST

 

Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler, Dr. André Seidenberg, Anna-Katharina Müller, Oriana Schrage, Jirka Zett   

 

 

TEAM

 

BUCH & REGIE Christine Repond   

CO-AUTORIN Silvia Wolkan   

PRODUKTION Karin Koch  

CO-PRODUKTION: Schweizer Fernsehen, Teleclub, Walker & Worm Film, München   

KAMERA Aline Lászlò   

SCHNITT Ulrike Tortora 

TON Reto Stamm  

CASTING Susan Müller   

KOSTÜME Monika Schmid   

MASKE Thomas Nellen   

AUSSTATTUNG Su Erdt   

SOUND DESIGN Maurizius Staerkle-Drux

MISCHUNG Björn Wiese

PRODUKTIONSLEITUNG Bastian Hertel 

 

 

 

AWARDS

 

Best Actress, Tallinn Black Nights Film Festival (Official Selection)

Special Award of the Academy, Swiss Film Award

Best Screenplay (Nomination), Swiss Film Award

Best Actress, Neisse Filmfestival

Special Mention of the Jury, Cinema Jove Valencia

Förderpreis Drehbuch / Regie, Ahrenshooper Filmnächte

Publikumspreis, Ahrenshooper Filmnächte

 

 

 

FESTIVALS

 

Tallinn Black Nigth Festival, A-Festival Estland, Competition

Göteborg International Film Festival

Filmfestival Max Ophüls Preis Saarbrücken, Competition

Solothurner Filmtage, Competition

Cinema Svizzero a Venezia

Bejing International Film Festival, Competition

Filmkunstfest Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern, Competition

Seoul international Women`s Film Festival, Competition

Valencia International Film Festival Cinema Jove, Competition

Festival Augenblick, Strasbourg

Ahrenshooper Filmnächte, Competition

Braunschweig IFF

Saas-Fee Filmfestival, Competition

Neiße Filmfestival, Competition

Festival des deutschsprachigen Filmes KINO, 2019

Cinalfama Lisbon International Film Awards

Festival de cine hecho por mujeres, Madrid

 

 

PRESSE

 

Die Regisseurin Christine Repond, die schon mit ihrem Erstling "Silberwald" angenehm aufgefallen war, erkundet in Vakuum präzise das Zerbrechen des Vertrauens und die Leere, in die Meredith stürzt, in jedem Blick, jeder Geste ihrer großartigen Hauptdarsteller.

Martina Knoben, Süddeutsche Zeitung

https://www.sueddeutsche.de/kultur/drama-szenen-einer-ehe-1.4365577

 

Das Faszinierende an diesem Film ist die hypnotische Ruhe seiner genau komponierten Einstellungen. (...) Wird man durch eine Trennung zu zwei Fragmenten von etwas ehemals Ganzem? Kann Liebe auch bedeuten, die Liebe nicht mehr leben zu können? Ist das Paar immer schon der Kompromiss gegen die Einsamkeit? Meredith wird die Antwort suchen, während die Augen von Barbara Auer all diese Fragen stellen.

Katja Nicodemus, ZEIT

https://www.zeit.de/2019/12/barbara-auer-schauspielerin-kinofilm-vakuum

 

Christine Reponds zweiter Langspielfilm, der genretechnisch galant zwischen Liebesfilm, Drama, Psychogramm und Detektivfilm changiert, zieht seine gewaltige Zugkraft in erster Linie aus dem ausgesprochen reduzierten Regiestil der Schweizerin. (...) Ihr sachlich-femininer Blickwinkel, der den Zuschauer in all seiner Konsequenz durchwegs aufrüttelt, gehört zu den aufregendsten innerhalb der Schweizer Filmszene. Bitte mehr davon.

Simon Hauck, Kino-Zeit.de

https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/vakuum

 

Trotz aller Abgründe, die sich in diesen Szenen einer Ehe auftun, wahrt Repond stets die Distanz. Sie, die zahlreiche Dokumentarfilme gedreht hat, besteht auf emotionalem Abstand zu ihren Figuren, zu deren Motiven und Handlungen. Es ist jedoch just dieser Forscherblick, der dem Geschehen seine Wucht und den Charakteren ihre Tiefe verleiht.

Frank Olbert, Kölner Stadtanzeiger

https://www.ksta.de/kultur/idyll-im-totalzusammenbruch-32205338

 

Mit nicht mehr Worten als nötig und ohne jede gefühlsverstärkende Musik montiert Christine Repond in ihrer sachlich reduzierten Regie Momentaufnahmen eines Lebens, dessen Fundament zerbrochen ist, zu einem hochspannenden Kammerspiel

Nordbayrische Nachrichten

 

Vakuum ist ein sorgfältig entworfenes und faszinierendes Psychogramm einer Frau, die einer Gesellschaftsgruppe angehört, die - auch im filmischen Erzählen - zu oft übersehen wird.

Irene Genhart, Filmdienst

https://www.filmdienst.de/film/details/562458/vakuum-2017#kritik

 

Mit großem Feingefühl nähert sich die junge Regisseurin Christine Repond in „Vakuum“ dieser so banalen wie alles atomisierenden Geschichte.

Münchner Merkur

 

"Vakuum" ist großes Schauspielerkino. Barbara Auer und Robert Hunger-Bühler brillieren in einer emotionalen, aber auch physischen Verwundbarkeit, für die es immensen Mut benötigt.

Peter Osterried, Mittelbayerische Zeitung

https://www.mittelbayerische.de/kultur/kino/kritik/vakuum-21931-art1757465.html

 

Repond's somber psychodrama is a compelling piece of work, with a chilly candor and forensic eye for detail that recall Euro-gloom maestro Michael Haneke.

The camera loves Auer`s face, and it is her wounded intensity that gives this story its nervy, compulsive energy. As a symphony of anguish plays softly behind her Ingrid Bergman-esque composure, she wordlessly conveys an aura of uncertainty about the future that lingers long after the story concludes on a suitably downbeat, disquieting note.

Stephen Dalton, Hollywood Reporter

https://www.hollywoodreporter.com/review/vacuum-1070297

 

"Vakuum" gehört zum Besten des Schweizer Filmschaffens der letzten Jahre.

Simon Kümin, maximumcinema.ch

http://www.maximumcinema.ch/vakuum-von-christine-repond/

 

Mit ausdrucksstarken Bildern bringt Repond ihr Tabuthema auf den Punkt und führt das Duo Auer/Hunger-Bühler zu schauspielerischer Bestleistung. Chapeau!

Mohan Mani, 20Minuten.ch

http://www.pressreader.com/switzerland/20-minuten-bern/20180607/282561608867934/

 

Ein Film mit enormer physischer Wucht. Bewegend, und schmerzhaft ehrlich.

Cornelis Hähnel, Cineman.ch

https://www.cineman.ch/movie/2017/Vakuum/review.html

 

In Christine Reponds dicht inszeniertem, feinfühligen "Vakuum", das mit einer Krise zwischen Eheleuten an Ingmar Bergmann erinnert, in der Tonart aber deutlich leiser bleibt, brilliert Barbara Auer mit subtilen Blicken und Gesten und ist hier in einer ihrer dankbarsten, größten Rollen zu erleben.

Kirsten Liese, Kölner Stadt Anzeiger

https://www.ksta.de/kultur/film-hexe--maedchen--meerjungfrau-29588914

 

Repond macht in ihrem zweiten Spielfilm alles richtig: Sie hat die Hauptrollen mit zwei großartigen Charakterdarstellern besetzt, sparsam eingesetzte Songs kontrastieren wirkungsvoll mit dem dezenten Sounddesign, und Kamerafrau Aline Laszlo fängt Bilder ein, die sich einprägen. Die Kamera ist meist statisch, immer wieder ruht sie auf Barbara Auers ausdrucksstarkem Gesicht. Ein Stirnrunzeln oder ein Zucken um ihren Mund sagen mehr als jedes Wort. Überhaupt dieser Mut zur Stille: Da wird nichts kaputt geredet in diesem Film, es gibt keine aufgesetzt wirkenden schweizerdeutschen Dialoge, die einem die Schamröte ins Gesicht treiben. Das Vakuum, in das Meredith nach der Diagnose fällt, zeigt Repond immer wieder in bestechenden Bildern...

Silvia Süess, WOZ

https://www.woz.ch/1804/kino-film-vakuum/ein-befund-der-alles-aendert

 

Das Drehbuch von Repond und Silvia Wolkan gibt den Figuren viele Schattierungen, Barbara Auer und Robert Hunger-Bühler halten ihre Figuren von Klischees fern. Ein souveräner, stimmiger Film voller Melancholie.

Tobias Kessler, Saarbrückner Zeitung

https://www.saarbruecker-zeitung.de/kultur/sz-kultur/szenen-einer-ehe-und-notizen-aus-der-provinz_aid-7094528

 

Repond sorgt dafür, dass jedes Detail, jede Nuance stimmt – kurz: Die Filmemacherin nimmt den Stoff, den sie verfilmt hat, ernst. Zudem trägt die hervorragende schauspielerische Leistung des Leinwandstars Barbara Auer ("Die innere Sicherheit") den Film... Jede Einzelheit stimmt... Ein großartiger Film über Lebensverhältnisse und die daraus entstandenen Abhängigkeiten mit einer ebenso großartigen Hauptdarstellerin Barbara Auer.

Michael Dlugosch, Filmrezensionen.de

http://www.filmrezension.de/+frame.shtml?/filme/vakuum2017.shtml

 

Christine Repond ist mit „Vakuum“ ein eindrücklicher, bewegender und gedankenanregender Film gelungen. Ein Film, der einem noch lange nachgeht, der beschäftigt und Fragen aufwirft.

Elsbetz Hobmeier, bonalifestyle.ch

http://www.bonalifestyle.ch/featured/und-jetzt-wie-weiter/

 

„Vakuum“ beeindruckt mit schnörkelloser erzählerischer Direktheit.

Michael Lang, Journal 21

https://www.journal21.ch/wenn-die-liebe-geht

 

Mit ihrem Zweitling «Vakuum» zeigt Repond, wie gut sie es beherrscht, die scheinbar normale Fassaden des Alltags zu durchbrechen und eindringliche, noch lange nachwirkende Bilder zuschaffen.

Berner Zeitung, Marina Bolzli

 

Ausdrucksstark und wahrhaftig in jeder Einstellung, hoffnungs- und schmerzvoll zugleich.

Sarah Stutte, Medientipp.ch

https://www.medientipp.ch/events/vakuum/

 

Bei den Spielfilmen ragte in Solothurn Christine Reponds «Vakuum» heraus. Getragen von den zwei starken Hauptdarstellern Barbara Auer und Robert Hunger-Bühler, denen man die langjährige Ehe ebenso wie die Erschütterung jederzeit abnimmt, entwickelt Repond in konzentrierter und schnörkelloser Inszenierung ein dichtes Drama. Gekonnt versetzt sie den Zuschauer ganz in die Perspektive Merediths, die in jeder Szene präsent ist, lässt ihn nicht nur mit ihren Augen die Wahrheit langsam entdecken, sondern macht auch ihre Scham und die Schwierigkeit mit jemandem über die Infektion sprechen zu können überzeugend erfahrbar.

Walter Gasperi, kultur-online.net

http://kultur-online.net/node/33581

 

Christine Repond is back with an intimate drama starring the fantastic Barbara Auer... Thus the director brings the camera right up to her characters and moves it around in search of the emotion conveyed by the actors’ faces and bodies, but without ever falling into the trap of voyeurism, sentimentality or awkwardness. In fact, the film’s greatest asset is that its commitment to honesty and authenticity .... as if they were a completely natural way of universalising a domestic story.

Gonzalo Suárez, Cineuropa

http://cineuropa.org/nw.aspx?t=newsdetail&l=en&did=343353

 

Christine Repond demonstrates her delicate sense for the highs and lows of intense emotions. Barbara Auer and Robert Hunger-Bühler are the most outstanding actors of their generation - and the setting lets them explore the nuances of a couple amidst an emotional shipwreck profoundly, vividly.

The rich inner space of upheaval is given perfect exposure in calm imagery by Aline Laszlo, purposefully serving the story without any unnecessary effects... This film makes the most of its truly bourgeois backdrop, leaving no stone unturned in its close examination of a well-off-relationship.

Christoph Gröner,

Tallinn Black Nights Filmfestival, https://2017.poff.ee/eng/films/313755

 

Regisseurin Christine Repond schafft mit ihrem Film "Vakuum" ein Kunstwerk, welches nicht nur eine vom Leben betäubte Frau porträtiert, sondern auch die dazugehörige Beziehung präzise umreißt, Sexualität laut thematisiert und durch eine starke Perspektive beeindruckt.

Lore Bellmann, Filmab Magazin

https://filmab.jmmv.de/2018/leere-ueberforderte-sehnsucht/

 

Ebenso schonungslos wie sensibel seziert die Schweizer Regisseurin Christine Repond in ihrem zweiten Spielfilm eine gutbürgerliche Ehe, in der sich plötzlich ein tiefer Riss offenbart. In vielen genau beobachteten und hervorragend gespielten Szenen zeigt sie, wie zwei Menschen, die den jeweils anderen genau zu kennen glaubten, mit einem Mal vor dem Trümmerhaufen ihrer jahrzehntelangen Beziehung stehen. Fast schon rührend mitanzusehen: der verzweifelte Versuch des Paares, sein altes Leben irgendwie noch einmal zurückzubekommen. Doch da verspricht der Film keine falschen Lösungen. Fazit: Ein nachhaltig erschütterndes Ehedrama.

Hamburger Morgenpost